(betriebsbedingte) Kündigung - was tun? - Ratgeber Arbeitsrecht

Betriebsbedingte Kündigung Das Risiko einer Kündigungsschutzklage liegt mehr auf Seiten des Arbeitgebers…

Welche außer- oder innerbetrieblichen Umstände können zur Begründung einer betriebsbedingten Kündigung herangezogen werden?

Bitte beachten Sie:
Um eine Abfindung zu erstreiten, muss für den Arbeitnehmer keinewegs eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit bestehen, dass er den Kündigungsschutzprozess gewinnt. Oftmals genügt schon eine ganz geringe Chance. Dies kann hier nicht oft genug betont werden!

Zur Zahlung einer Abfindung ist der Arbeitgeber in den meisten Fällen nämlich schon dann bereit, wenn für ihn ein nicht genau abzuwägendes Risiko besteht, in dem Kündigungsschutzprozess eventuell zu unterliegen. Mit anderen Worten: Eine Abfindung lässt sich nicht erst dann erstreiten, wenn die Kündigung mit Sicherheit unwirksam ist. Sie lässt bereits dann erstreiten, wenn es Ansatzpunkte dafür gibt, das die Kündigung möglicherweise unwirksam ist. Einem arbeitsrechtlichen versierten Rechtsanwalt sollte es in der überwiegenden Zahl der Fälle gelingen, so viele Argumente gegen die arbeitgeberseitige Kündigung vorzubringen, dass der Arbeitgeber befürchten muss, den Kündigungsschutzprozess zu verlieren oder dass der Arbeitgeber zumindest nicht mehr sicher sein kann, dass er den Kündigungsschutzprozess gewinnen wird. Um den gekündigten Arbeitnehmer nicht auch weiterhin "am Hals zu haben" wird er häufig bereit sein, dem Arbeitnehmer eine Abfindung zu zahlen.

Hinweis:

Eine vertiefende Darstellung zu den taktischen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Abfindung stellen, finden Sie bei den Tipps zur Abfindung...

Etwas anderes gilt allerdings dann, wenn es dem Arbeitnehmer darauf ankommt, seinen Arbeitsplatz zu behalten. In diesem Fall müssen die Gründe, die gegen eine Kündigung vorgebracht werden, so stichhaltig sein, dass damit der Kündigungsschutzprozess auch tatsächlich gewonnen werden kann. Aber auch das ist, wie die arbeitsrechtliche Praxis zeigt, häufig genug der Fall.


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Die betriebsbedingten Gründe, auf denen die Unternehmerentscheidung beruht, müssen auch tatsächlich vorliegen. Und dies muss der Arbeitgeber beweisen... weiter



Zuletzt aktualisiert März 2020

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